Plancraft – Software für Handwerker

Hallo Julian, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei Plancraft kurz vor:

Moin, ich freue mich ebenso über das Interview! Ich bin Julian Wiedenhaus (28) und gemeinsam mit Alexander Noll (28) und Richard Keil (37) gründeten wir die Plancraft GmbH in 2020. Nach meinem Maschinenbau Bachelor lernte ich Bauingenieur Alexander im Master Internationales Wirtschaftsingenieurwesen kennen. Richard fungierte als Alexanders Mentor im Prototyping Team eines Software-Beratungsunternehmens.

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Plancraft ist eine Web App, die Handwerksbetriebe im Alltag entlastet. Angebote werden mittels intelligenter Suche in Rekordzeit erstellt und Arbeitsanweisungen gehen dann automatisch ans Team. Die Rechnung schreiben wird kinderleicht, da Dank Team-Chat jede Information im Projekt landet.

Welches Problem wollt Ihr mit Plancraft lösen ?

Im Handwerk sind Geschäftsführer sowohl an Baustellen, als auch Büroarbeit gebunden. Massiver Stress sind die Folge und sorgen für weiteren Probleme wie mangelnde Information für Mitarbeiter oder nicht abgerechnete Leistungen. Plancraft entlastet Betriebe zum einen technisch: Die Software ist installations- und wartungsfrei, ortsunabhängig nutzbar und blitzschnell. Zum anderen sorgen intelligente Funktionen für schnelleres Schreiben von Auftragsdokumenten oder stellen Mitarbeitern automatisch notwendige Informationen zu Verfügung.

Wie ist die Idee zu Plancraft entstanden ?

Alexander erlebte die Probleme in der Zimmerei seines Vaters selbst. Bereits 2018 führten Alexander und ich dann viele, viele Interviews mit diversen Betrieben unterschiedlicher Gewerke und stellten fest: IT-seitig drückt der Schuh im Handwerk an vielen Stellen, aber eine einfache, schlanke Auftragsbearbeitung war stets in weiter Ferne. Da der Markt damals kaum einsatzfähige Cloud Lösungen anbot, entschlossen wir uns selbst zu gründen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Plancraft erklären ?

Plancraft ist ein Computer Programm, dass der Handwerker von überall aus aufrufen kann, um Informationen über Aufträge schnell zu erhalten – oder Aufträge ganz einfach für den Kunden zu bearbeiten.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Im Detail stark – was automatisch passiert, wenn man enge Feedbackschleifen fährt – aber aus makroskopischer Perspektive nicht. Mission ist nach wie vor: weniger Büro, mehr Handwerk.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Software-as-a-Service. Das heißt Nutzer zahlen einen monatlichen Beitrag je Teammitglied bei Plancraft. Dafür erhalten sie Zugriff auf die Funktionen, unlimitierten Speicher und auch technischen Support.

Wie genau hat sich Plancraft seit der Gründung entwickelt ?

Da es uns noch immer gibt, wir jeden Monat stärker wachsen und das Team überragend ist würde ich mich aus dem Fenster lehnen und sagen: ganz gut.w

Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Wir sind 14 Mädels und Jungs.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Unser erstes Abrechnungssystem haben wir selbst gecoded. Das hat aber über 3 Monate gedauert und unseren übergang aus der Beta-Version in den Marktstart arg verzögert.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Noch mehr Services nutzen, die uns solche Themen professionell abnehmen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Von Tag 1 an mit Kunden zu arbeiten, immer wieder Feedback einzuholen und niemals aufhören den Status Quo zu challengen.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Aus einem Gründerstipendium finanzierten wir die ersten 14 Monate, anschließend haben wir Business Angels mit an Bord geholt.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wachsen, wachsen, wachsen.

Vielen Dank für das Interview.

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