Emmora – die Plattform rund um Tod und Trauer

Hallo Victoria und Evgeniya, vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit für ein Interview mit uns nehmt! Bitte stellt uns zu Beginn Euch und Euer Team bei Emmora kurz vor:

Bonjour, wir sind Victoria und Evgeniya, die Gründerinnen von Emmora! Wir haben uns vor zwei Jahren beim Grace Summer Camp kennengelernt, ein Workshop Format für angehende Gründerinnen. Man kann sagen, es hat gefunkt – denn die Idee gemeinsam eine Firma zu gründen, um die Bestattungsbranche zu revolutionieren, hat uns seitdem nicht mehr losgelassen. Inzwischen sind wir ein Team von sechs Mitarbeitern und arbeiten in Hamburg und Berlin daran, Menschen den bestmöglichen Abschied zu ermöglichen.

Vielleicht möchtet Ihr uns Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

Emmora ist die digitale Plattform zum Thema Lebensende, die Menschen einen digitalen und zeitgemäßen Zugang zu den Themen Tod, Bestattung und Trauer ermöglicht. Kunden können perfekt zusammengestellte Bestattungen, direkt und einfach buchen. Im persönlichen Gespräch klären wir die Wünsche der Familie und setzen uns dafür ein, dass sie bekommen was sie möchten. Wir sind jung, dynamisch und empathisch – auf uns können Kunden sich verlassen. Und wir haben herausgefunden wie wir das ganze mit der nötigen Technologie skalieren können.

Welches Problem wollt Ihr mit Emmora lösen ?

Aus persönlichen Erfahrungen heraus haben wir mitbekommen, wie analog die Bestattungsbranche zum größten teil noch ist und wie wenig einfühlsamer Support geboten wird. Wir sehen jedoch ein klares Kundenbedürfnis nach organisatorischer, als auch emotionaler Unterstützung und das vor allem auch digital.

Diese Lücke wollen wir mit Emmora schließen und bieten schnelle Hilfe, digitale Dienstleistungen und persönliche Betreuung. Eine weitere Neuheit ist die Verbindung von Bestattungsorganisation, Bestattungsvorsorge und Trauerbegleitung – eine Plattform, die alle drei Bereiche abdeckt, gibt es so in Deutschland bisher noch nicht.

Wie ist die Idee zu Emmora entstanden ?

Innerhalb eines kurzen Zeitraums haben wir enge Familienmitglieder verloren und befanden uns so von heute auf morgen in der zum Teil überfordernden Situation eine Bestattung zu organisieren. Die emotionale, als auch finanzielle Belastung und die Trägheit der Bestattungsbranche waren ein Aha-Effekt. Gleichzeitig wollten wir uns einem gesellschaftlich relevanten Thema annehmen und das Thema Tod aus der Tabuecke holen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Emmora erklären ?

Ähnlich, wie bei einer Hochzeit, gibt es auch bei einer Beerdigung viele Dinge die organisiert und entschieden werden müssen. Wo soll die Beerdigung stattfinden? Was ist das Budget? Wie soll die Trauerfeier gestaltet werden? Wir sind wie ein Hochzeitsplaner dabei konstant an deiner Seite und gehen mit dir Schritt für Schritt die Planung der Beisetzung an. Wir sind von Anfang bis zum Ende dein vertrauensvoller Ansprechpartner, übernehmen alle Punkte der Organisation und helfen dir durch diese schwierige Zeit.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Emmora besteht aus einem Netzwerk an Dienstleistern, wie Bestattern, Trauerrednern, Floristen, Musikern und Trauerbegleitern. Diese haben auf Emmora persönliche Profile über die Kunden sie buchen können. Dafür bekommen wir eine Provision.

Wie genau hat sich Emmora seit der Gründung entwickelt ?

Alles begann mit einem Pitch in der “Arena” des renommierten APX Accelerators. Danach ging alles ganz schnell. Ein Netzwerk von über 100 Partnern deutschlandweit, unser eigener Podcast “ende gut.” mit über 30.000 HörerInnen, eine vielversprechende Kooperation mit der Versicherung “die Bayerische”, zahllose Design Iterationen – es macht unheimlich Spaß zu sehen, wie unsere Vision Wirklichkeit wird.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Wir wollen mit Emmora die Bestattungsbranche so richtig aufmischen. Jeder soll uns als die Marke kennen, die wirklich für seine Kunden in den schwersten Stunden da ist und Schritt für Schritt begleitet.

Vielen Dank für das Interview.

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