wobie box – die Musikbox für die ganze Familie

Hallo Fee, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei wobie kurz vor: 

Wir von wobie sind Karsten und ich. Wir sind Geschäftspartner, Freunde, Eltern und ein Ehepaar. Karsten kommt aus dem Controlling und der Strategie- und Managementberatung und als UXD komme ich aus der Produktentwicklung. 

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen? 

Die wobie GmbH mit Sitz in Hamburg wurde 2021 gegründet. Zwei Jahre später haben wir erfolgreich die wobie box – die Musikbox für die ganze Familie – auf den Markt gebracht. Mit der wobie box können Kinder ab 4 Jahren selbstständig Hörbücher, Musik und Podcasts über Spotify streamen. Sie benötigt, im Gegensatz zu den gängigen Kinderboxen, keine Tonträger und weitere Abos – ein Spotify-Account genügt. Das Handy bleibt bei den Eltern. 

Darüber hinaus kann die wobie box offline über eine SD-Karte Musik abspielen oder als einfacher Bluetoothlautsprecher verwendet werden. Diejenigen, die nicht nur hören, sondern selbst kreativ werden wollen, können ihre Geschichte oder ihren Gesang aufnehmen und ihn immer und immer wieder auf der wobie box abspielen. 

Welches Problem wollt Ihr mit der wobie box lösen? 

Welcher Elternteil kennt das nicht: Die Kleinen möchten eine Geschichte von ihren Lieblingshelden hören. Wir durchstöbern Spotify, werden fündig, haben jedoch kein Abspielgerät, mit dem sie selbstständig ein paar Hörbücher hören können. Entweder kaufen wir das Hörbuch doppelt, als Tonträger, oder wir überlassen unser Handy unseren Kindern zum Hören. 

Mit der wobie box bieten wir eine Lösung, unseren Musik-Streaming-Dienst auch unseren Kindern kindgerecht zugänglich zu machen. Auf jede der 7 Regenbogentasten kann eine Playlist von Spotify hinterlegt werden und ohne direkten Zugang zum Handy direkt über WLAN abgespielt werden.  

Wie ist die Idee zur wobie box entstanden?

Die Idee zur wobie box entstand, als unser Kind ins Hörbuchalter kam und wir nach einer einfachen und kompakten Möglichkeit suchten, ihm eine überschaubare Auswahl von Spotify-Alben an die Hand zu geben. Dabei war uns wichtig, dass es mit der Box eigenständig Musik hören kann und wir unser Handy dafür nicht herausgeben müssen.

Wie würdest Du Deiner Großmutter die wobie box erklären?

Die wobie box ist eine Musikbox für Kinder, mit der sie ohne Kassetten oder CDs selbstständig Musik und Hörbücher hören können. Dafür brauchen die Eltern nur noch einen Spotify-Account und eine Internetverbindung zuhause. 

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert?

Nein, der Kern der wobie box hat sich nicht verändert. Dennoch ist es in der Produktentwicklung gängig, sich den technischen Gegebenheiten anzupassen. Es ist ratsam, nicht mit einer zu starren Idee an die Entwicklung heranzugehen.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell?

Wir nutzen den Online-Handel, um die wobie box zu vertreiben. Zum einen verkaufen wir über unseren eigenen Webshop und zum anderen über die Online-Marktplätze von Media Markt / Saturn und OTTO. 

Unsere Zielgruppe sprechen wir über Social Media- und Online-Werbung an. 

Wie genau hat sich wobie seit der Gründung entwickelt?

Ich habe mit der Produktentwicklung allein begonnen und das Produkt zur Marktreife gebracht. Karsten ist Mitte 2023 voll in wobie eingestiegen und baut seitdem u. a. die Vertriebswege aus.       

Wie groß ist Euer Startup inzwischen? 

Noch sind wir ein Familienunternehmen, planen jedoch, in den nächsten 12 Monaten das Team zu vergrößern. In den ersten Monaten nach der Markteinführung haben wir bereits die 6-stellige-Umsatzschwelle überschritten.  

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen?

Es ist nicht wirklich etwas schiefgegangen und natürlich auch nicht immer so wie im Vorfeld gedacht. Das liegt jedoch in der Natur des Prozesses. Und wenn wir ehrlich sind, macht das auch den Reiz aus: zu lernen, mit Menschen zusammenzuarbeiten und ein optimales Ergebnis herbeizuführen. Wichtig ist dabei, sich auf das Positive zu konzentrieren und somit mögliche Blockaden nicht als Scheitern, sondern als Chance zu betrachten. 

Was habt Ihr daraus gelernt? 

Stets die Ruhe zu bewahren und über schwierige Entscheidungen mindestens eine Nacht zu schlafen.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht?

Wir haben uns entschieden, leise und schrittweise in den Markt einzutreten und so unsere Kunden kennenzulernen. Das hat uns nicht nur ermöglicht, ein besseres Gefühl für den Markt zu bekommen, sondern auch wirklich kundenorientierte Prozesse zu entwickeln. 

Wie ist Euer Startup finanziert?

Schon vor dem Markteintritt hatten wir eine Finanzierungszusage der MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH. Das macht uns besonders stolz, da sie das normalerweise nur bei bereits fertig entwickelten Produkten tun.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate?

Der Anfang ist jetzt gemacht, die ersten Familien lieben ihre wobie boxen und über Weiterempfehlungen wollen wir zu einer echten Konkurrenz der etablierten Anbieter werden. Zudem planen wir weitere Absatzmärkte zu erschließen.

Vielen Dank für das Interview.

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