LIVIN’ROLL – die Manufaktur für mobile Lebensräume

Hallo Ruben, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit uns nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei COOKIN’ROLL kurz vor:

Ruben Lagies (37) 

Tischler, Innenarchitekt, Gründer und Visionär. Ich verkörpere den jungen kreativen Geist von Handwerk, Design und eines motivierten Jungunternehmers. Mit meiner bisherigen bunten Lebenserfahrung habe ich mir mit COOKIN’ROLL einen lang ersehnten Traum nach Selbstbestimmung und gestalterischer Freiheit verwirklicht. Es ist mir wichtig meine Visionen nach eigenen Vorstellungen zu verwirklichen und daraus ein nachhaltiges modernes Geschäftskonzept zu entwickeln. Das heißt zwar oft ins kalte Wasser springen, aber auch meine eigene Freiheit zu erleben. 

Daniel Schoon (32)

Koch mit Leib & Seele. Ich habe eher den scharfen technischen Blick für Details und das feine Gespür für gemeinsames Miteinander. Auf der Suche nach meinen Zielen im Leben habe ich Ruben getroffen. Ich möchte zusammen mit ihm auf den eigenen Beinen stehen und mit den eigenen Händen arbeiten. Und ich sitze auch lieber im Van als am Schreibtisch und bin mehr Hands-On als Lebernase. Durch meine jahrelange Berufserfahrung bin ich der Realist im Unternehmen. (*smile)

Vielleicht möchtest Du uns Euer Startup, ganz zu Beginn unseres Interviews, kurz vorstellen ?

LIVIN`ROLL ist eine junge Manufaktur für mobile Lebensräume. Wir entwickeln Mobilitätskonzepte um neue Wege zu gehen. LIVIN`ROLL vereint Design, Handwerk und Mobilität für eine flexible und gestalterische Zukunft. Gegründet 2019 mit Firmensitz in der Uckermark und Nebensitz in Berlin Charlottenburg haben wir mit dem Konzept COOKIN`ROLL, der mobilen Gemeinschaftsküche in ein Erfolgreiches erstes Jahr gestartet. Im Jahr 2020 fokussiert sich unser junges Team vor allem auf den Ausbau des Vermietungsgeschäftes sowie die Kooperation mit Dienstleistern in ganz Deutschland.

Das Konzept von COOKIN`ROLL passt die modularen Küchenanhänger an die jeweiligen Bedürfnisse des Nutzers an und ermöglichst somit eine vielfältige Nutzbarkeit als mobilen Raum. Als Kommunikationsplattform in der Nachbarschaft oder als Gemeinschaftsküche beim Team Building, die Lange Tafel bietet Platz zum gemeinsamen Arbeiten und die integrierte Küchenzeile funktioniert als Showküche sowie als Glühweinstand.

Welches Problem wollt Ihr mit COOKIN‘ROLL lösen ?

Wir möchten das Problem lösen, dass Menschen sich wieder mehr begegnen und miteinander kommunizieren. Weg von den Smartphones, hin zum Austausch auf Augenhöhe. Unsere lange Tafel der Begegnung und das Kochen und Essen als gemeinsame und Sprache kombiniert einen gemeinsamen Ort mit einem super Kommunikationsmedium. Und das ganze machen wir mobil und flexibel in der Ausstattung. Je nachdem was gekocht werden soll.

Wie ist die Idee zu COOKIN‘ROLL entstanden ?

Im meinem Innenarchitekturstudium an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle hatten wir die Aufgabe eine mobile Küche zu entwerfen unter dem Semestertitel „flying kitchen“. Daraus wurde dann zusammen mit meinen Kommilitonen Emilie Pohling und Tobias Rell das Projekt „ROADSHOW“ gebohren. Zusammen mit dem Berliner Kochverein „Über Den Tellerrand e.V.“ konnten wir unsere Idee finanzieren und bauten dem Kochverein ihren ersten Küchenanhänger.

Nach der Uni ließ mich das Projekt nicht los und ich machte mich dann alleine an die Findung des Geschäftskonzepts. Nach gut einem Jahr traf ich Daniel und dann gings los.

Wie würdest Du Deiner Großmutter COOKIN‘ROLL erklären ?

Genau so habe ich es ihr erklärt. Sie war und ist unser größter Fan.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Wie jeder Prototyp oder jedes Concept gibt es diverse Kinderkrankheiten, die sich erst in der Benutzung zu erkennen geben. Diese haben wir uns alle genau angesehen und daraus unsere Schlüsse gezogen. Jede Generation Anhänger ist also immer ein kleines Bisschen raffinierter als der Vorgänger. Hoffentlich haben wir irgendwann ein Level Erreicht wo alles durchdacht ist. Zur Zeit sind wir bei Version III.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Wir vermieten unsere mobilen Küchenanhänger für gemeinschaftliche Events.

Je nach Event wird die Ausstattung individuell für den Kunden zusammengestellt.

Wie liefern die Infastruktur, bauen sie auf, bauen sie nach Ende des Events wieder ab und fahren wieder in die Werkstatt. Da wird dann alles wieder ausgeräumt und geputzt und startklar für den nächsten Einsatz gemacht.

Irgendwann möchten wir das Vermietgeschäft auslagern und eher als Custom Küchenanhänger Manufaktur arbeiten. Aber bis dahin ist noch ein langer Weg.

Wie genau hat sich COOKIN‘ROLL seit der Gründung entwickelt ?

Zick zack – kreuz und quer – rauf und runter. Wir haben stetig den Geländegang drin, um den Steinen, die uns vor die Füße fallen auszuweichen. J

Nun aber einmal Butter bei die Fische: Wie groß ist Euer Startup inzwischen ?

Wir sind immernoch zu zweit.

Und haben 2 Freie Mitarbeiter, die sich um Socialmedia und die Webseite kümmern.

Thats All. Still US.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Wir haben vollkommen unterschätzt wie lange es dauert Förderanträge zu stellen und dann die Mittel dafür auch abzurufen. Das war nen ganz schöner abf**ck.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Realistischer Sein und nicht so gutgläubich.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

Ich glaube wir haben mit vielen tollen Menschen kontakt gehabt, Kooperationen geschlossen und zukünftige Pläne geschmiedet. Die lange Tafel der Begegnung verbindet eben nicht nur unsere Kunden sondern ebenso uns mit anderen Menschen

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Durch unser zweites Standbein „Möbelbau“, Eigenkapital und dem Förderprogram Gründung Innovativ des Landes Brandenburg.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

#weitermachen

Vielen Dank für das Interview.

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