trassi – erledigt Eure Reisekosten

Hallo Tim, hallo Johannes, vielen Dank, dass Du Euch die Zeit für ein Interview mit uns nehmt! Welches Problem wollt Ihr mit trassi lösen ?

Spesen- und Reisekosten erzeugen einen erheblichen Aufwand in den Unternehmen. Die meisten Mitarbeiter kennen das Problem und schieben diesen administrativen Aufwand häufig bis ans Ende der Woche, des Monats, des Quartals auf. Grund dafür ist der hohe manuelle Aufwand beim Abrechnen von Spesen- und Reisekosten.

Das wollen wir ändern, indem wir die aufwändigen manuellen Prozessschritte den Mitarbeitern abnehmen. Wir machen es möglich, dass jeder Mitarbeiter seine eigene Assistenz erhält, die für sie und ihn die Reisekosten erledigt.

Wie ist die Idee zu trassi entstanden ?

Wir waren selbst als Management- und Unternehmensberater häufig auf Dienstreisen und sind daher aus eigener Erfahrung „Reisekostengeplagt“. Wir lieben unsere Jobs und arbeiten gerne. Auf das Abrechnen von Reisekosten haben wir uns hingegen nie gefreut – im Gegenteil. Gespräche mit unzähligen Kollegen, haben eine erste Vermutung bestätigt. Es geht nicht nur uns so.

Wie würdet Ihr Eurer Großmutter trassi erklären ?

Liebste Omi, kannst du dich noch daran erinnern, als Maschinen Einzug in die industrielle oder auch landwirtschaftliche Arbeit hielten und die Arbeit schneller, effizienter und einfacher machten?

Das machen wir jetzt auch für die Büroarbeit. Wir entwickeln eine Maschine (künstliche Intelligenz), die die Papierarbeit im Büro beschleunigt, effizienter und einfacher macht. Beispielsweise müssen Mitarbeiter heute noch Rechnungen ablegen und aufwändige Formulare ausfüllen, um Geld zurück zu bekommen, das sie dem Unternehmen im Rahmen von Dienstreisen vorgestreckt haben. Unsere Büromaschine erledigt diese Aufgaben für die Mitarbeiter. So haben die Menschen mehr Zeit für die schönen Dinge, die Ihnen Spaß an Ihrer Arbeit machen. Es ist eine Unterstützung für die Büroarbeit.

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Grundsätzlich nicht – unser Ziel ist es aufwändige administrative Aufgaben stark zu automatisieren und zu vereinfachen, um unseren Usern mehr Zeit für das Wesentliche zu schenken. An diesem Kurs halten wir fest. Im Laufe der Entwicklung haben wir aber natürlich vieles dazu gelernt, Kundenfeedback eingesammelt, sowie zahlreiche Verbesserungen und Neuerungen integriert.

Wie funktioniert Euer Geschäftsmodell ?

Ganz simple, es gibt 3 Preismodelle.

Als Freelancer und Kleinunternehmen (bis zu 10 Mitarbeiter) ist trassi komplett kostenlos. Man registriert sich einfach über unsere Homepage (www.trassi.io) und kann sofort loslegen.

Für alle Unternehmen, die 11 reisende Mitarbeiter und mehr haben, kann aus 2 Optionen gewählt werden. Entweder entscheidet man sich für die Abrechnung pro Beleg. Das ist ideal für Unternehmen, die eher sporadisch Reisen oder trassi nach Corona ausprobieren wollen und noch nicht wissen, wie hoch das Reisevolumen wird.

Oder man entscheidet sich für das klassische Flatrate-Modell, bei dem man eine Monatsgebühr pro reisenden Mitarbeiter zahlt.

Wie genau hat sich trassi seit der Gründung entwickelt ?

Prächtig, es geht stetig voran, die Arbeit erfüllt uns, wir lernen alle super viel und haben eine Menge Spaß dabei. Es gibt natürlich auch immer wieder Dämpfer und ,nennen wir es, Aha-Momente. Wir glauben, der Weg eines Startups ist nie geradlinig und gerade diese Aha-Momente und Dämpfer lassen uns kurz innehalten und reflektieren, um dann mit neuer Motivation weiter zu machen.

Blickt bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Das ein oder andere. Das hilft aber auch immer dabei, zu wissen, wie es nicht sein soll und wie wir es besser machen können.

Ein Beispiel, wir waren auf Messen, die uns einfach gar nichts gebracht haben. Die haben wertvolle Zeit gekostet und am Ende hatten wir keine neuen Kunden und auch keine weiteren Partner. Das war einer dieser Aha-Momente, wo wir gemerkt haben, dass wir unsere Stakeholder genauer definieren müssen und dass nicht immer das offensichtliche zum Ziel führt.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Stakeholder definieren, Interviews mit diesen frühzeitig führen, um dann festzustellen, dass die Annahmen, die man trifft, in den meisten Fällen nicht ganz korrekt sind. Korrigieren, weitere Stakeholder definieren, weitere Interviews führen, etc…

In anderen Worten – Spreche häufig und frühzeitig mit potenziellen Kunden und verstehe, wie Entscheidungen getroffen werden, validiere deine Annahmen so schnell und häufig wie möglich.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

In der Teamauswahl! Wir sind unterschiedliche Charaktere, die sich super miteinander ergänzen. Jeder ist Profi in seinem Gebiet, wir kommen schnell zu Entscheidungen, wir kochen gemeinsam und machen jeden Tag zusammen Sport.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Ein Produkt entwickeln, dass die Kunden lieben und damit Kunden gewinnen.

Vielen Dank für das Interview.

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